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Kinetische Displays machen Daten begreifbar

Kinetische Displays machen Daten begreifbar
Physische Daten, bewegte Realität – Kinetische Displays als greifbare Schnittstelle von KI, Design und Engineering

Visualisierung: Ulrich Buckenlei Visoric GmbH, Konzeptvisualisierung 2025

Einführung: Wenn sich Daten in reale Formen verwandeln

Stellen Sie sich einen Tisch vor, auf dem sich aus hunderten mechanischer Stifte eine dreidimensionale Form erhebt – live, in Bewegung, datengetrieben. Mal wird daraus die Silhouette eines Fahrzeugs, mal das Modell einer Landschaft, mal ein abstraktes Muster, das auf Bewegungen im Raum reagiert. Diese Technologie nennt sich kinetisches Display. Es ist eine Fläche aus beweglichen Pins, die über Motoren präzise angesteuert werden. Jeder dieser Pins verhält sich wie ein physischer Pixel. Gemeinsam formen sie eine animierbare Oberfläche, die sich millimetergenau verformt – in Echtzeit, synchron zu digitalen Signalen.

Ursprünglich in Forschungslaboren wie dem MIT Tangible Media Lab entwickelt, hat diese Technologie in den letzten Jahren durch Fortschritte in künstlicher Intelligenz, Sensorik und Echtzeit-Computing neue Relevanz gewonnen – nicht als Showeffekt, sondern als neue Mensch-Maschine-Schnittstelle.

Dynamisches 3D-Modell durch bewegliche Pins

Dynamisches 3D-Modell durch bewegliche Pins

Visualisierung: Ulrich Buckenlei Visoric GmbH, Konzeptvisualisierung 2025

Funktionsweise: Von der digitalen Eingabe zur physischen Form

Das technische Prinzip ist klar, aber faszinierend: Unter einer modularen Platte befindet sich ein dichtes Raster an Aktuatoren – kleine mechanische Antriebe, die einzelne Stifte heben oder senken können. Die Ansteuerung erfolgt über ein zentrales digitales Steuerungssystem, das Daten in Bewegungsimpulse übersetzt.

Diese Daten können aus unterschiedlichsten Quellen stammen:

  • CAD-Daten: zur Darstellung technischer Entwürfe in 3D
  • Sensorik: für die Reaktion auf Berührung oder Bewegung
  • Künstliche Intelligenz: zur Formgenerierung oder Mustererkennung

Der Vorteil liegt auf der Hand: Was sonst am Bildschirm simuliert wird, wird physisch begreifbar. Entwürfe können ertastet, räumlich eingeschätzt und emotional erlebt werden – lange bevor ein Prototyp gebaut ist.

Mechanische Aktuatoren im Aufbau eines kinetischen Displays

Mechanische Aktuatoren im Aufbau eines kinetischen Displays

Visualisierung: Ulrich Buckenlei Visoric GmbH, Konzeptvisualisierung 2025

Anwendungen: Wo der Nutzen heute schon spürbar wird

Schon heute setzen mehrere führende Unternehmen auf diese Technologie. BMW nutzt sie im Forschungsbereich, um Luftstromverläufe an Fahrzeugformen in bewegter Form darzustellen. Lexus und Hyundai präsentierten auf Messen Designkonzepte über physische Formwandler, die sich synchron zur Kommunikation mit dem Publikum bewegten. Am MIT entstehen taktile Interfaces für Bildungs- und Mediensysteme.

Diese realen Anwendungsbeispiele verdeutlichen:

  • Automobilentwicklung: Aerodynamikmodelle und Designstudien als bewegte 3D-Modelle
  • Erlebnisräume & Events: Dynamische Skulpturen als Informations- oder Showelemente
  • Forschung & Didaktik: Haptische Interfaces für komplexe Datenmodelle

Interaktive Messeinstallation mit Echtzeitverformung

Interaktive Messeinstallation mit Echtzeitverformung

Visualisierung: ledpixelstick Instagramm) 2025

Warum jetzt? KI, Echtzeit und der Sprung in die Fläche

Was diese Technologie heute wirtschaftlich interessant macht, ist die Kombination mehrerer Trends:

  • Rechenleistung: Echtzeitberechnung komplexer Formen ist heute standardisiert verfügbar
  • Künstliche Intelligenz: Mustererkennung, Bewegungsvorhersage und dynamische Generierung werden immer präziser
  • Physische Miniaturisierung: Aktuatoren und Steuerungseinheiten sind kompakter und zuverlässiger denn je

Die Folge: Skalierbare Installationen sind möglich – auch für mittelständische Unternehmen mit Innovationswillen.

Synchronisierte Steuerung durch AI-Systeme

Synchronisierte Steuerung durch AI-Systeme

Visualisierung: ledpixelstick Instagramm) 2025

Infografik: Wie Unternehmen von kinetischen Displays profitieren

Die folgende Infografik zeigt die konkreten Vorteile und Einsatzpotenziale für Industrie, Design, Events und Vertrieb:

  • Haptisches Prototyping: Frühes Feedback zu Formen, Ergonomie und Raumwirkung
  • Immersive Datenkommunikation: Live-Daten sichtbar UND physisch erfahrbar
  • Markeninszenierung: Aufmerksamkeit durch reale Bewegung im digitalen Kontext

Infografik zu Einsatzpotenzialen kinetischer Interfaces

Infografik zu Einsatzpotenzialen kinetischer Interfaces

Bild: Ulrich Buckenlei Visoric GmbH, Konzeptvisualisierung 2025

Video: Kinetische Oberfläche in Aktion

Das folgende Video zeigt eine reale Installation im Einsatz – die Stifte reagieren auf programmierte Impulse und formen in wenigen Sekunden ein Fahrzeugmodell. Bewegungen sind flüssig, die Verwandlung nahtlos. Das physische Interface wird zur Bühne für digitale Information.

Kinetisches Display: Reale Formen aus Daten generiert

Video: Visualisierung: ledpixelstick Instagramm) 2025

Kontaktieren Sie unser Experten-Team

Das Visoric Team unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung intelligenter Interfaces, immersiver Exponate und physisch-digitaler Echtzeitsysteme – von der Ideenentwicklung bis zur produktionsreifen Integration.

  • Technische Machbarkeitsstudien: individuell, realistisch, lösungsorientiert
  • Konzeption & Prototyping: von der Datenquelle bis zur fertigen Oberfläche
  • Integration & Skalierung: für Showroom, Messe, Entwicklung oder Vertrieb

Jetzt Kontakt aufnehmen – und gemeinsam die Zukunft der Interaktion gestalten.

Kontaktpersonen:
Ulrich Buckenlei (Kreativdirektor)
Mobil: +49 152 53532871
E-Mail: ulrich.buckenlei@visoric.com

Nataliya Daniltseva (Projektleiterin)
Mobil: + 49 176 72805705
E-Mail: nataliya.daniltseva@visoric.com

Adresse:
VISORIC GmbH
Bayerstraße 13
D-80335 München

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