Impressionen vom Messestand der DEHN SE auf der Light + Building 2026 in Frankfurt
Foto: © Ulrich Buckenlei | VIISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Messen waren lange Zeit Orte, an denen Produkte präsentiert und technische Lösungen erklärt wurden. In vielen Branchen verändert sich diese Form der Kommunikation jedoch gerade grundlegend. Statt statischer Präsentationen entstehen zunehmend immersive Erfahrungen, in denen Besucher komplexe Technologien direkt erleben können.
Extended Reality und räumliche Interfaces eröffnen dabei neue Möglichkeiten, technische Zusammenhänge intuitiv zu vermitteln. Systeme, die sonst vor allem über technische Dokumentation, Produktbroschüren oder Schaubilder erklärt werden, lassen sich plötzlich räumlich darstellen und interaktiv erkunden. Das verändert nicht nur die Wahrnehmung von Technologie, sondern auch die Qualität der Wissensvermittlung.
Ein besonders anschauliches Beispiel dafür war auf der Light + Building 2026 in Frankfurt zu sehen, die morgen zu Ende geht. Dort präsentierte DEHN SE eine immersive Experience rund um das Thema Blitzschutz. Besucher konnten mithilfe der Apple Vision Pro ein reales Blitzszenario räumlich erleben und nachvollziehen, wie moderne Schutzsysteme Gebäude und Infrastruktur sichern.
Die Anwendung wurde von VISORIC entwickelt und war ein zentraler Bestandteil des Messestands. Sie zeigt, wie immersive Technologien zunehmend zu einem neuen Werkzeug der industriellen Kommunikation werden. Komplexe Ingenieurthemen werden nicht nur anschaulicher, sondern auch emotionaler, verständlicher und nachhaltiger erfahrbar.
Von der Produktpräsentation zur immersiven Wissensvermittlung
Über viele Jahre folgte Messekommunikation einer vertrauten Logik. Produkte wurden ausgestellt, technische Merkmale erläutert und Anwendungsfelder über Schautafeln, Exponate oder persönliche Gespräche erklärt. Dieses Modell funktioniert bis heute – stößt jedoch dort an Grenzen, wo komplexe physikalische Prozesse, unsichtbare Wirkmechanismen oder beratungsintensive Technologien vermittelt werden sollen.
Gerade in technischen Branchen reicht es oft nicht aus, ein Produkt nur zu zeigen. Entscheidend ist, dass Besucher verstehen, warum eine Lösung relevant ist, wie sie funktioniert und welchen Unterschied sie in realen Situationen macht. Genau an dieser Stelle gewinnen immersive Formate an Bedeutung. Sie schaffen eine Vermittlungsform, in der Inhalte nicht nur beschrieben, sondern räumlich erlebbar werden.
Dadurch entstehen mehrere Vorteile für die Kommunikation technischer Inhalte. Besonders deutlich wird dies in drei zentralen Aspekten:
- Komplexe Technologien werden verständlicher und zugänglicher
- Unsichtbare Prozesse lassen sich räumlich und intuitiv erklären
- Der Messestand wird zum Ort des Erlebens und Verstehens
Diese Effekte verändern die Rolle eines Messestands grundlegend. Er wird nicht mehr nur zu einem Ort der Präsentation, sondern zu einer Umgebung, in der Besucher technische Zusammenhänge selbst nachvollziehen können. Gerade bei erklärungsintensiven Produkten entsteht dadurch ein deutlich tieferes Verständnis.

Immersive Technologie als neuer Zugang zu komplexer industrieller Wissensvermittlung
Quelle: © Ulrich Buckenlei | VISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Auf der Light + Building ist genau diese Entwicklung besonders sichtbar. Die Messe steht traditionell für Licht, Gebäudetechnik, elektrische Systeme und intelligente Infrastruktur. Doch mit dem wachsenden Einfluss digitaler Werkzeuge, räumlicher Interfaces und neuer Experience Formate verändert sich auch die Art der Präsentation. Wissen wird nicht mehr nur gezeigt, sondern bewusst inszeniert und erlebbar gemacht.
Diese Verschiebung ist nicht nur gestalterisch interessant. Sie zeigt vor allem, dass industrielle Kommunikation neue Formate benötigt, um technische Inhalte klar, glaubwürdig und einprägsam zu vermitteln.
Apple Vision Pro als räumliches Interface für technisches Verständnis
Im Zentrum des Exponats steht die Apple Vision Pro. Im Messekontext ist sie nicht nur ein neues Gerät, sondern eine neue Form der Benutzeroberfläche. Inhalte erscheinen nicht mehr auf einem flachen Display, sondern im Verhältnis zum Blickfeld, zur Körperposition und zur räumlichen Umgebung der Besucher. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung technischer Inhalte grundlegend.
Für industrielle Anwendungen ist dieser Unterschied besonders relevant. Wer ein System räumlich erlebt, versteht technische Beziehungen anders als bei einer klassischen Präsentation. Schutzbereiche, Energieverläufe oder kritische Punkte lassen sich deutlich intuitiver erfassen, wenn sie im Raum sichtbar werden.
Spatial Computing eröffnet deshalb eine neue Dimension der Wissensvermittlung. Drei Eigenschaften spielen dabei eine besonders wichtige Rolle:
- Räumliche Interfaces fördern ein tieferes technisches Verständnis
- Besucher erleben Inhalte aus ihrer eigenen Perspektive
- Komplexe Systeme werden intuitiver nachvollziehbar
Gerade diese Kombination aus räumlicher Darstellung und persönlicher Perspektive verändert die Art, wie Besucher technische Inhalte aufnehmen. Statt Informationen nur zu betrachten, bewegen sie sich aktiv innerhalb eines erklärenden Szenarios. Dadurch entsteht ein deutlich nachhaltigeres Verständnis für technische Zusammenhänge.

Die Apple Vision Pro wird im Exponat zum räumlichen Interface für technisches Begreifen
Visualisierung: © Ulrich Buckenlei | VISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Gerade bei einem Thema wie Blitzschutz ist dieser Ansatz besonders wirkungsvoll. Viele technische Prozesse bleiben im Alltag unsichtbar. Man erkennt einzelne Komponenten, doch die dahinterliegende Schutzlogik erschließt sich oft erst durch eine räumliche Darstellung. Spatial Computing kann genau diese unsichtbaren Zusammenhänge sichtbar machen und so eine Brücke zwischen Engineering und Nutzerverständnis schlagen.
Die Light + Building 2026 zeigt damit sehr deutlich, dass räumliches Computing längst mehr ist als eine Technologie für Unterhaltung oder Design. Es entwickelt sich zunehmend zu einem Werkzeug für industrielle Kommunikation, Wissensvermittlung und technische Markeninszenierung.
Wenn Blitzschutz zur räumlichen Erfahrung wird
Die eigentliche Stärke des Exponats liegt darin, dass ein abstraktes technisches Thema in eine verständliche räumliche Erfahrung übersetzt wird. Besucher erfahren nicht nur, dass Blitzschutzsysteme existieren. Sie erleben, warum sie notwendig sind, welche physikalischen Kräfte bei einem Blitzereignis wirken und wie moderne Schutzsysteme diese Energie kontrolliert ableiten.
Gerade bei sicherheitsrelevanten Technologien ist dieser Zusammenhang entscheidend. Viele Systeme funktionieren im Hintergrund und werden erst dann wahrgenommen, wenn sie versagen. Blitzschutz gehört genau zu diesen Technologien. Komponenten sind sichtbar, doch ihre Funktionslogik bleibt für Außenstehende häufig abstrakt.
Ein räumliches Szenario kann diese unsichtbaren Prozesse sichtbar machen. Besucher sehen, wie sich ein Blitz entlädt, welche Kräfte auf ein Gebäude wirken und wie Schutzsysteme diese Energie aufnehmen und ableiten. Dadurch entsteht ein Verständnis für technische Zusammenhänge, das weit über eine klassische Erklärung hinausgeht.
Die räumliche Darstellung ermöglicht dabei mehrere wichtige Erkenntnisse:
- Gefahr, Ursache und Schutzwirkung werden als zusammenhängendes Szenario sichtbar
- Physikalische Prozesse lassen sich räumlich und intuitiv nachvollziehen
- Technische Zusammenhänge bleiben nachhaltiger im Gedächtnis
Gerade diese Kombination aus visueller Darstellung und persönlicher Erfahrung erzeugt einen starken Lerneffekt. Besucher verstehen nicht nur einzelne Komponenten eines Systems, sondern die dahinterliegende Schutzlogik. Das ist für beratungsintensive Produkte besonders wertvoll.

Das Exponat übersetzt komplexe Blitzschutztechnik in eine räumlich nachvollziehbare Lernerfahrung
Visualisierung: © Ulrich Buckenlei | VISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Im Kern geht es dabei um mehr als Visualisierung. Es geht um Vertrauen in Technologie. Sobald Besucher die Schutzlogik räumlich nachvollziehen können, wächst auch das Verständnis für die technische Präzision hinter dem System. Diese Form der Einsicht stärkt sowohl das Produktverständnis als auch die Wahrnehmung der dahinterstehenden Ingenieursleistung.
Ein zentraler Bestandteil des DEHN Markenraums
Besonders interessant ist der Kontext, in dem diese Experience eingesetzt wurde. Das Projekt stand nicht isoliert neben dem restlichen Messeauftritt, sondern war Teil eines umfassenden Markenraums, den DEHN als ganzheitliche Live Experience gestaltet hat.
Dadurch verändert sich auch die Rolle der Anwendung. Sie wird nicht nur als einzelnes XR-Highlight wahrgenommen, sondern als Teil einer größeren Geschichte. Besucher bewegen sich zwischen Produkten, Gesprächen, technischen Demonstrationen und räumlichen Experiences. All diese Elemente greifen ineinander und erzeugen ein konsistentes Gesamtbild.
Gerade auf internationalen Fachmessen ist dieser Zusammenhang entscheidend. Besucher treffen in kurzer Zeit auf viele Innovationen und technische Lösungen. Eine klare und erlebbare Darstellung kann daher entscheidend sein, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Inhalte verständlich zu machen.
Die Einbindung einer immersiven Experience kann dabei mehrere Funktionen übernehmen:
- Sie bildet einen inhaltlichen Anker innerhalb des Messeauftritts
- Technologie, Marke und Engineering erscheinen als gemeinsame Geschichte
- Besucher erleben Produkte im Kontext realer Anwendungen
Wenn immersive Anwendungen so eingebettet werden, entfalten sie deutlich mehr Wirkung. Sie werden nicht als isolierter Effekt wahrgenommen, sondern als Teil einer durchdachten Kommunikationsstrategie.

Die immersive Experience wurde als Teil eines ganzheitlichen Markenraums gestaltet
Visualisierung: © Ulrich Buckenlei | VISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Für VISORIC ist genau dieser Zusammenhang ein zentraler Maßstab bei der Entwicklung solcher Projekte. Räumliche Anwendungen entfalten ihren größten Wert dann, wenn sie nicht als technischer Effekt verstanden werden, sondern als Teil einer größeren Story, die Technologie, Marke und Nutzen miteinander verbindet.
Was dieses Projekt über die Zukunft industrieller Kommunikation zeigt
Das Exponat steht exemplarisch für eine größere Entwicklung in der Industriekommunikation. Produkte werden komplexer, Systeme stärker vernetzt und technische Zusammenhänge anspruchsvoller. Gleichzeitig müssen Unternehmen diese Inhalte verständlich vermitteln – gegenüber Kunden, Partnern und Entscheidern.
Klassische Medien bleiben weiterhin wichtig. Präsentationen, Broschüren oder Videos werden auch künftig eine zentrale Rolle spielen. Doch in vielen Fällen reichen sie allein nicht mehr aus, um komplexe Zusammenhänge schnell verständlich zu machen.
Immersive Technologien schließen genau diese Lücke. Sie verbinden technische Präzision mit räumlicher Erfahrung und ermöglichen dadurch eine intuitivere Vermittlung komplexer Inhalte.
Dabei zeichnen sich mehrere Entwicklungen ab:
- Immersive Kommunikation wird zum Werkzeug für erklärungsintensive Technologien
- Spatial Computing eröffnet neue Wege für Training, Vertrieb und Präsentation
- Technisches Wissen kann verständlicher und nachhaltiger vermittelt werden
Gerade in technisch geprägten Branchen entsteht dadurch ein neuer Kommunikationsraum. Besucher lernen nicht nur über ein Produkt, sondern erleben dessen Funktion und Wirkung.

Spatial Computing eröffnet neue Möglichkeiten für industrielle Wissensvermittlung
Visualisierung: © Ulrich Buckenlei | VISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Das Projekt von VISORIC für DEHN SE zeigt sehr konkret, wie diese Entwicklung in der Praxis aussehen kann. Es macht sichtbar, wie räumliche Experiences innerhalb eines realen Messeumfelds funktionieren und welchen Einfluss sie auf das Verständnis komplexer Technologien haben. Genau darin liegt die eigentliche Stärke solcher Anwendungen.
Eindrücke vom immersiven Exponat auf der Light + Building 2026
Die Light + Building in Frankfurt gehört zu den wichtigsten internationalen Treffpunkten für Licht, Gebäudetechnik, elektrische Infrastruktur und intelligente Vernetzung. In diesem Umfeld wird besonders sichtbar, wie stark digitale Werkzeuge und räumliche Interfaces an Bedeutung gewinnen.
Das Blitzschutz-Exponat zeigt anschaulich, wie Spatial Computing komplexe technische Inhalte verständlicher vermitteln kann. Besucher erleben nicht nur einzelne Komponenten eines Systems, sondern den gesamten Zusammenhang zwischen Energie, Gebäude und Schutzsystem.
Die folgende Aufnahme zeigt Eindrücke vom Einsatz der Experience auf dem Messestand in Frankfurt.
Impressionen vom immersiven Exponat auf der Light + Building 2026 in Frankfurt
Videoaufnahmen: © Ulrich Buckenlei | VISORIC GmbH Experten Team für immersive Medien
Die Experience zeigt, wie räumliche Interfaces technische Zusammenhänge intuitiv verständlich machen können. Gerade bei erklärungsintensiven Technologien entsteht so eine Form der Wissensvermittlung, die klassische Präsentationen sinnvoll ergänzt.
Von der Messe Experience zum echten Mehrwert
Die Experience auf der Light + Building zeigt, wie wirkungsvoll immersive Technologien sein können, wenn komplexe Inhalte verständlich und erlebbar werden. Spatial Computing eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, Produkte, Prozesse und Innovationen anschaulich zu vermitteln – auf Messen, in Showrooms, im Vertrieb oder in Trainingsumgebungen.
Viele dieser Anwendungen beginnen als Messeinstallation. Wenn sie strategisch entwickelt werden, lassen sie sich anschließend auch in anderen Bereichen einsetzen. Experiences können etwa für Vertriebsgespräche, Schulungen, Showrooms oder interne Wissensplattformen genutzt werden und entwickeln so einen langfristigen Nutzen.

Das VISORIC Expertenteam entwickelt immersive Spatial-Computing-Experiences für Industrieunternehmen
Quelle: VISORIC GmbH | München
VISORIC begleitet Unternehmen dabei entlang der gesamten Projektentwicklung:
- Konzeption → Entwicklung räumlicher Experience-Storylines
- Design und Entwicklung → Umsetzung interaktiver XR Anwendungen
- Prototypen → Demonstratoren für Produkte und Innovationen
- Messebetrieb → Betreuung der Experience vor Ort
- Weiterentwicklung → Nutzung für Vertrieb, Training und Showrooms
So entstehen Anwendungen, die nicht nur auf der Messe funktionieren, sondern langfristig im Unternehmen genutzt werden können.
Wenn Sie überlegen, wie immersive Technologien auch in Ihrem Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden können, sprechen Sie gerne mit dem VISORIC Expertenteam in München.
Kontaktpersonen: Nataliya Daniltseva (Projektleiterin) Adresse:
Ulrich Buckenlei (Kreativdirektor)
Mobil: +49 152 53532871
E-Mail: ulrich.buckenlei@visoric.com
Mobil: + 49 176 72805705
E-Mail: nataliya.daniltseva@visoric.com
VISORIC GmbH
Bayerstraße 13
D-80335 München
